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Infos Sizilien
Sizilien:
An der Stiefelspitze Italiens liegt die Perle Italiens und gleichzeitig größte Insel im Mittelmeer. Zwei Flughäfen, einer in
Catania, der andere in Palermo, sorgen für eine schnelle Erreichbarkeit.
Viele Billig -Airlines fliegen Sizilien an. Die Insel hat ihre
natürliche Ausstrahlung bewahrt, Industrie gibt es so gut wie nicht. Die Landwirtschaft und
hier besonders der
Zitronenanbau haben eine wichtige Bedeutung. Fast 90 % des italienischen
Zitronenexports kommen aus der Gegend um Siracusa.
Geschichte: Griechen und Phönizier beherrschten
die größte Insel im Mittelmeer ebenso wie später die Römer oder die Germanen.
Die Moslems landeten 827 in Sizilien, in Marsah el Allah.
Dem
"Hafen Gottes“ – der Stadt, die heute Marsala heißt, woher der schwere
sizilianische Süßwein gleichen Namens stammt.
All diese Eroberer hinterließen ihre Spuren und machten Sizilien so zu einer
Schatzinsel für die Kultur der alten Welt. „Schenken sie uns drei Wochen ihres
Lebens und wir geben ihnen 3000 Jahre Geschichte“, wirbt daher auch Siziliens
Regierungssprecher Francesco Scoma für seine Heimat.
Äolische Inseln:
Nordöstlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer liegt die wunderschöne
Inselgruppe der Äolischen Inseln. In Deutschland sind sie eher bekannt als
die Liparischen Inseln, in Italien spricht man aber ausschließlich von
Le Isole Eolie. Benannt wurden sie nach dem Windgott Äolus. Die
Äolischen Inseln stehen seit 2000 auf der UNESCO-Liste des
Weltnaturerbes.
Sieben
Inseln gehören zu den Äolischen Inseln, der Größe nach geordnet sind
das: Panarea, Alicudi, Filicudi, Stromboli, Vulcano, Salina und Lipari.
Untereinander sind die Inseln durch regelmäßig verkehrende Schnellboote
und Fähren verbunden.
Bei allen Inseln handelt es sich um Vulkaninseln. Man sagt, dass sie zu
der Vulkankette gehören, die sich vom Vesuv bei Neapel bis zum Ätna auf
Sizilien zieht. Auf den beiden jüngsten Inseln, Stromboli und Vulcano,
sind die Vulkane noch aktiv.
Ein Ausflug zu den Äolischen Inseln ist in
vielerlei Hinsicht interessant, denn jede Insel hat ihre Besonderheiten
und ihr eigenes Gesicht: Panarea ist die schickste Insel von allen.
Nicht umsonst trifft man hier vorwiegend auf die gehobene Gesellschaften,
die Jahr um Jahr die Preise angezogen halten.
Alicudi und Filicudi sind die am wenigsten bekannten Äolen. Kaum ein
Tourist verirrt sich hierher. Wer es doch tut, wird mit Stille belohnt
und wird nur selten auf andere Reisende stoßen. Auf Alicudi gibt es kein
Straßennetz und elektrisch versorgt ist die Insel erst seit 1991.
Filicudi zieht vor allem Freunde von Meerestieren an und Menschen, die
dem Massentourismus nichts abgewinnen können.
Die vier dorischen
Tempel: In der Nähe von
Agrigent finden Sie die vier berühmten dorischen Tempel. Der
Juno-Tempel, der Concordia Tempel, der Herkules Tempel und der Dioskuren
Tempel. Unbedingt sehenswert.
Wetter:
Während
einem in manchen Teilen Deutschlands noch Schimpfwörter wie "Bodenfrost"
oder womöglich "Schneefall" per Wetterbericht an den Kopf geworfen
werden, überlegt man sich in Palermo auf Sizilien schon längst, ob man
dieses Jahr Sommersprossen trägt, oder ob man sich mit seiner Latte
Macchiato lieber in den Schatten setzt. Nach dem feucht-kalten Winter
genießt man die warme Sonne vor dem Politeama-Theater, wo sich das junge
Leben treffen, oder im Botanischen und Englischen Garten, die eher
Familien und Verliebten vorbehalten sind.
Stiller Frühling ist dagegen bei einem Aus- und Höhenflug zum Monte
Pellegrino zu verspüren, der einem so nah an der Millionen-Stadt
menschenleere grüne Momente beschert. Und erst recht, wenn man sich
etwas weiter auf der Insel umsieht - oft ist schon die preiswerte Bahn-
oder Busfahrt ein Erlebnis. Auch zu dem postkartentauglichen Städtchen
Cefalù, östlich von Palermo, führt eine Bahnstrecke voller Traumblicke
auf das felsbegrenzte Meer. Dem stillen Frühling auf Sizilien nahe kommt
man hier ebenfalls bei einer kleinen Tour aufwärts, den Burgberg von
Cefalù in kleinen Pfaden hinauf.
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